Samstag, 20. Juni 2015

Ein Tag in Straßbourg!

Ich war diese Woche einen Tag mit einem Unikurs in Straßbourg, da wir den Europarat besucht haben. Davor und danach hatten wir etwas Zeit durch die Stadt zu schlendern. Vormittags waren wir eher in dem touristischen Zentrum, was wirklich schön ist, aber eben wie das immer so ist, etwas zu überlaufen und touristisch. Deshalb haben wir uns mit einem Stück Quiche an das Ufer eines Kanals gesetzt und Babyenten beobachtet =) Nach unserem Termin im Europarat waren wir in einem eher studentischen bzw. bewohntem Teil der Stadt. Ich finde in solchen Stadtteilen kann man das Flair einer Stadt besonders spüren, wenn man nicht die ganzen Tourishops im Sichtfeld hat und von Anwohnern umgeben ist. Wir waren nach einem kurzen Spaziergang in einem Cafe/Restaurant, in dem es am frühen Abend immer Flammkuchen und Bier- Happy Hour gibt. In unserem Fall hieß das ein Flammkuchen für 3 Euro und sie waren wirklich gut und die Leute dort wirklich sehr nett und wir konnten ohne dass es zuuuuu peinlich gewesen wäre unser Schulfranzösisch auf den Tisch packen =) Hat auch ein bisschen geklappt! Ach ja das Restaurant: Au Brasseur ! Danach sind wir an einem Kanal vorbei zur Bahn geschlendert (dort gab es wirklich total gemütlich aussehende Hausboote mit Bars drauf, da hätten wir uns sehr gerne hingesetzt, mussten aber unseren Zug erwischen.




Freitag, 19. Juni 2015

Fernweh!!

Ich habe im Moment wahnsinniges Fernweh. Ich möchte am Liebsten alles hinter mir lassen (im Besten Fall natürlich fertig geschriebene Hausarbeiten, erfolgreich beendete Prüfungen und fertig geplante und vielleicht sogar durchgeführte Studie für die Uni, cool wäre auch schon ein Masterarbeitsthema...aber das ist vielleicht etwas zu viel verlangt =) ). Ich war vor 2 Wochen wieder in Belgien, wieder in Gent und zum ersten Mal in Brügge und auf dem Weg in Maastricht. Das war wirklich wirklich ein schöner Trip, wenn auch etwas unbefriedigend, weil ich nicht richtig loslassen konnte. Gent entwickelt sich gerade zu einer absoluten Lieblingsstadt von mir. Dieses Mal habe ich mir mehr das Studentenviertel vorgenommen und Orte und Cafes (selbst oder durch Tipps) entdeckt und hab eher Abstand von den Touristenzentren genommen. Empfehlenswert: Cafe Or, Cafe Barista (gibt es 2 davon), Cafe Labath, Wasbar, Zorro Burger, Lucy Chang. Brügge war auch wunderschön, aber für meinen Geschmack etwas zu touristisch und "schön gemacht". Hier empfehlenswert: Tonka - Snack Bar (umbedingt den Tonkakuchen als Nachtisch!!!) An einem Abend war ich am Strand, was wirklich eine schöne Auszeit war. Lohnt sich als Halbtages- oder Ganztagestrip von Brügge aus definitiv!

Es waren ein paar tolle Tage in einer absoluten Lieblingsregion von mir! Ich hoffe ich kann in Zukunft öfter zurückkehren, aber bin auch absolt heiß drauf neue Orte auf der Erde zu entdecken! Irgendwelche Tipps für mich?


Das am meisten fotografierte Motiv Brügges

Brügge

Nordseestrand

Donnerstag, 12. Februar 2015

Cementerio de Montjuic Barcelona

Es klingt etwas makaber, aber an einem sonnigen Tag ist der Friedhof unterhalb des Montjuic einen Besuch wert. Der Friedhof liegt an dem Steilhang unterhalb der Burg auf dem Montjuic und man hat einen Wahnsinnsblick auf das Meer (und auf den Hafen, der zugegebenermaßen nicht wunderschön ist aber man könnte ihr vielleicht mit dem Wort interessant umschreiben). Der Friedhof selbst hat auch unheimlich viel zu bieten von ellenlangen Urnenwänden, über knallbunt dekorierten Gräbern zu alten und unheimlich aussehenden, monströsen Grabmälern. Diese sind vor allem in dem unteren alten Teil zu finden. Die alten Baumbestände sind wunderschön und somit wird der Friedhof zu einem friedlichen, ruhig Ort mit frischer Luft, der einen mal aus dem Stadtzentrum herausholt. Man fühlt sich dort wie in einer anderen, stilleren Welt. Wenn noch dazu die Sonne scheint und das Meer glizert und die Seelust einem um die Nase weht....Wunderschön..





Sonntag, 25. Januar 2015

New York, New York!!

Ich war 2005,2007 und 2009 in New York, weil ich dort Bekannte habe und wollte hier mal einige Impressionen teilen und Bilder, die mir wichtig sind und mir ein New York-Gefühl vermitteln. Da ich immer im Oktober-November in New York war, ist der Herbstgeruch, der sich immer so im September einstellt bei mir immer verbunden mit New York Fernweh =)
Ich kann in New York keine bestimmten Empfehlungen geben, aber mein Tipp: möglichst viel rumlaufen und die Augen offen halten. Eine Überraschung wartet in New York hinter jeder Ecke!





Central Park

Guggenheim Museum



Downtown von der Brooklyn Bridge aus gesehen

Teile des World Trade Centers im Sonnenuntergang

The Mall im Central Park




5th Avenue vom Washington Square 



Freitag, 9. Januar 2015

Die schönste Straße im Gotico I Barcelona

Es gibt in Barcelona unheimlich viele richtig schöne Straßen und wenn ich mich zwischen den einzelnen Viertel entscheiden müsste könnte ich mich nicht entscheiden, da jedes Viertel sein eigenes Flair besitzt. Jetzt kommt ein ABER: Es gibt im Gotico, also in dem zentralen Altstadtteil Barcelonas eine Straße, in der man sooo viel zu gucken hat. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll und wo man aufhören muss. Meiner Meinung nach ist das die Carrer dels Banys Nous zwischen der Calle Ferran und der Carrer de la Palla. Dort gibt es kleine Läden zum Stöbern, kleine Essenslädchen mit Schokochurros, coole supermoderne Klamottengeschäfte und etwas gesetztere Mode, einen Hutladen, Antiquitätengeschäfte mit schönen Dingen bis zur Decke, supersüße Bücherläden und das wunderschönes Cafe Caelum am Ende der Straße mit angeschlossenem Geschäftchen (auf der ganz spitzen Ecke zur Carrer de la Palla). Und noch viel viel viel mehr! Dort entdeckt man immer wieder etwas Neues und man kann sich treiben lassen.

Die Straße bei Nacht und in der Weihnachtszeit

Mittwoch, 7. Januar 2015

Die besten Bocadillos Barcelonas!

Im Bo de B (Bo = Bocadillo bedeutet Sandwich) gibt es die allerbesten Bocadillos von Barcelona. Das Bo de B liegt am Hafen direkt neben der Post, die am Nord-östlichen Ende der Hafenfront liegt, dort wo die Via Laietana auf den Passeig d´Isabell stößt. Die genaue Adresse lautet Carrer de Merce 35.
Diese Bar ist ganz klein und hat sowohl einen kleinen Gastraum, in dem einige Leute sitzen können, als auch die unheimlich beliebte Theke nach außen, an der man die Bocadillos mitnehmen kann. Leider ist das Bo de B mittlerweile so bekannt, dass man dort öfter mal bis zu 20min anstehen muss. Aber man kann dort immer nette Leute, Einheimische wie auch Touristen kennen lernen und sich unterhalten.
Den Belag kann man sich frei aussuchen und es gibt Fleisch, Fisch und vegetarische Varianten.  Alles ist super frisch und wird durch den großen Andrang ziemlich schnell aufgefüllt.
Das Bo de B ist besonders ein Tipp für Dönervermissende Deutsche, die sich im Club oder nach ein paar Bier nach einem Döner sehnen. Aber alle anderen kommen ebenfalls auf ihre Kosten!
Zum Verspeisen der Bocadillos kann man an der wunderschönen Hafenfront Platz nehmen und die Atmosphäre genießen. Man sollte wirklich Platz nehmen, denn sie sind so dick belegt, dass es fast schwer ist sie zu essen! Aber diese kleine Sauerei, das Anstehen und der Geruch der Hände wenn man fertig gegessen hat lohnen sich auf jeden Fall!

Bocadillo aus dem Bo de B

Dienstag, 6. Januar 2015

Camp Nou

Stadion vor Beginn des Spieles (links unten die Mannschaften)

Eins der Highlights meines Aufenthaltes in Barcelona war der Besuch des Camp Nou, das Fußballstadion des FC Barcelonas. Das Stadion ist mit fast 100.000 Sitzplätzen das größte Europas. Das war mein erstes Fußballstadionerlebnis, weil ich generell kein großer Fußballfan bin. Aber wenn man mal längere Zeit in Barcelona verbringt, ist das auf jeden Fall eine Sache, die man machen sollte. Wir haben relativ weit oben gesessen und der Gegner war definitiv kein hochkarätiger (dann sind die Preise günstiger). Die Tickets bekommt man übrigens im Fanshop des FC Barcelona am Plaza Catalunya. 
Das Erlebnis als ich aus dem Treppenhaus in die Zuschauerränge getreten bin, war phänomenal. Solche Menschenmassen in gefühlt senkrecht ansteigenden Rängen... der Wahnsinn! Im Prinzip hat man einen Sitzplatz, aber wenn man aufsteht und nach unten guckt hat man das Gefühl direkt an einem Abgrund zu stehen. 
Bei jedem Tor bebt das Stadion und eine Laolawelle folgt der anderen, wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, wie das in anderen Stadien oder anderen Fußballmannschaften ist, da das Camp Nou bis heutige mein einziges besuchtes Stadion (im vollen Zustand) ist. 
Auch wenn man keinen Platz mehr bekommt für Spiele oder es zu kalt oder zu regnerisch ist (auf den oberen Rängen geht ganz schön der Wind), ist es fast genauso gut das Spiel in einer Bar in der Stadt oder auch in einer Bar rund um das Stadion angucken. Dort ist die Stimmung beinahe die gleiche =)

Mannschaft nach einem Tor (Spiel ging 3-1 für Barcelona aus)
Stadion (am linken Rand kann man die eventuell die Steigung der Ränge erkennen)